Am 24. Oktober ist im Vatikan die Enzyklika „Dilexit nos – Über die menschliche und göttliche Liebe des Herzens Jesu Christi“ veröffentlicht worden. Papst Franziskus hat damit seine vierte Enzyklika vorgelegt. Generalvikar Sascha-Philipp Geißler schildert auf der WebSite des Bistums seine ersten Eindrücke.
Ikone von Mariana Soldak (lwiw/Ukraine) / Collegium Orientale Eichstätt
In der Vorbereitung auf den 80. Todestag der Lübecker Märtyrer am 10. November lädt die Herz-Jesu-Gemeinde an den neun Tagen davor ein, sich in einer jeweils halbstündigen Andacht auf den Jahrestag einzustimmen.
Gebetet wird in der Krypta der Propsteikirche, in der auch die Urne mit der Asche von Hermann Lange ruht. Am 1., 2., 3. und 9. November beginnt die Andacht um 18:15 Uhr, vom 4., 5., 6., 7. und 8. November um 19:00 Uhr (nach der Abendmesse bzw. Wort-Gottes-Feier).
Ihr Vorbild hat die Novene in dem Gebet der Apostel im Abendmahlssaal, wo sie laut dem Pfingstbericht der Apostelgeschichte (Apg 1,13-14) nach der Himmelfahrt Jesu gemeinsam mit Maria und anderen Jüngerinnen und Jüngern neun Tage zurückgezogen im Gebet lebten, bis am Pfingsttag der Heilige Geist über sie kam.
Am 10. November 1943 wurden Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller und Karl Friedrich Stellbrink im Hamburger Gefängnis Holstenglacis dem Henker vorgeführt und im Dreiminutentakt enthauptet. Tief beeindruckend lesen sich ihre Abschiedsbriefe. Bewegend haben die Gefängnisseelsorger über die letzten Begegnungen, Worte und Gebete berichtet. Für die ökumenische Christenheit sind der evangelische Pastor Karl-Friedrich Stellbrink und die katholischen Kapläne Hermann Lange, Eduard Müller und Johannes Prassek „die vier Lübecker Märtyrer“ geworden. Zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen laden wir herzlich ein:
Am 5. November findet um 19:15 in der Johannes-Prassek-Schule (Welsbachstraße 15) die nächste Sitzung des Pfarrpastoralrates statt.
Der Pfarrpastoralrat ist das Beratungs- und Entscheidungsgremium für die pastoralen Belange und Aufgaben auf Ebene der Pfarrei. In ihm sitzen neben dem Pfarrer Vertreter aus den Gemeinden, den Orten Kirchlichen Lebens und dem Pastoralteam. Er tagt in der Regel öffentlich.
Die Einladung mit der Tagesordnung finden Sie hier.
Was uns eint – nicht, was uns trennt: Seit 2017 begehen die Gemeinden St. Christophorus und Liebfrauen den Reformationstag am 31. Oktober in geschwisterlicher Verbundenheit mit einem ökumenischen Gottesdienst.
Nach den Erntedank-Gottesdiensten in der Herz-Jesu-Kirche und in der St.-Vicelin-Gemeinde fand wieder der schon traditionelle Marmeladenverkauf statt. Der Gesamterlös betrug 413,70 Euro. Wer diese Termine verpasst hat: Im Kirchenladen steht noch Nachschub.
Am Donnerstag, dem 31. Oktober (Reformationstag), ist der Knabenchor Hannover unter der Leitung von Prof. Jörg Breiding um 17:00 Uhr zu Gast in der Propsteikirche Herz Jesu. Im Konzert erklingen neben Motetten von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms und Knut Nystedt Volkslieder und Traditionals aus aller Welt. Knabenchöre verbreiten mit ihren Auftritten eine besondere Aura, der man sich nur schwer entziehen kann. Und der Knabenchor Hannover zählt seit Jahrzehnten zu den ersten Adressen der europäischen Chor-Szene. Über 80 Konzerttourneen führten bereits in mehr als 45 Länder rund um den Globus und zu Gastauftritten bei renommierten Spitzenorchestern, nicht zuletzt in der Elbphilharmonie. Der Kostenbeitrag beträgt 15 Euro (ermäßigt 10 Euro), Vorverkauf über www.reservix.de
Einmal im Monat findet in der katholischen St. Bonifatius-Kirche ein Taizégebet statt. Meditatives Gebet und Gesang sind die wesentlichen Elemente dieses Gottesdienstes, der in der Tradition der ökumenischen Ordensgemeinschaft im französischen Taizé steht.
Das Gebet steht dieses Mal unter der Überschrift „Im Gebet von Gott ergriffen“. Gott ist der „Ich bin da“ im Hier und Jetzt. Wie kann uns das Gebet helfen, Gottes Nähe wahrzunehmen? Wir wollen versuchen, auf diese Frage in meditativer Weise eine Antwort zu finden.
Das Taizégebet findet am Mittwoch, den 30.10.2024 um 19:00 Uhr in St. Bonifatius (Wickedestraße 74, Lübeck – St. Lorenz Nord) statt. Herzliche Einladung!
[Text: Michael Roschanski, Photo: Sigrid Roschanski
Der zweistündige Rundgang „Auf den Spuren der Lübecker Märtyrer“ führt vom ehemaligen Gefängnis im Burgkloster bis zur Gedenkstätte Lübecker Märtyrer. Jochen Proske, Leiter der Gedenkstätte Lübecker Märtyrer, nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Zeitreise in das Lübeck der Jahre 1940 – 1943. Treffpunkt ist am Sonntag, dem 3. November um 14:30 Uhr die Dachterasse des Europäisches Hansemuseums. Diese ist zu erreichen, wenn man die Treppe zum Eingang des Hansemuseums von der Straße An der Untertrave kommend ganz nach oben geht und sich dann links wendet oder wenn man von der Burgtorbrücke aus den Fußweg Marstallstieg folgt.