75. Todestag der Lübecker Märtyrer:
Wallfahrt des Erzbistums Hamburg nach Lübeck mit über 3.300 Gläubigen

Zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Kanu, Auto oder Reisebus: Mehr als 3.300 Gläubige folgen der Einladung von Erzbischof Dr. Stefan Heße und nehmen am kommenden Sonnabend (23. Juni) an einer Wallfahrt nach Lübeck teil. Anlass ist 75. Todestag der vier Lübecker Märtyrer in diesem Jahr. Gegen Mittag treffen die ersten Pilger in der Hansestadt ein. An 150 festlich gedeckten Tischen vor der Propsteikirche Herz-Jesu wird eine Kartoffelsuppe gereicht. Mehr als 120 ehrenamtliche Tischpaten sorgen für einen reibungslosen Ablauf an den Tischen und kümmern sich um ihre Gäste.

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Nach dem Essen erwarten die Wallfahrer verschiedene Programmangebote. Neben Gesprächsrunden und Pilgerwegen durch die Stadt kann auch das Burgkloster im Europäischen Hansemuseum besichtigt werden. Ab 1897 wurden die Räume des Klosters als Gericht und „Untersuchungsgefängnis Lübeck Stadt“ genutzt. Hier waren die Kapläne Johannes Prassek und Eduard Müller inhaftiert und haben die Untersuchungshaft und die Zeit des Prozesses verbracht. Kaplan Hermann Lange und Pastor Karl Friedrich Stellbrink waren hier während des Prozesses inhaftiert.

Höhepunkt der Wallfahrt ist um 17 Uhr ein Festgottesdienst auf der Freilichtbühne. Landtagspräsident Klaus Schlie spricht am Ende der Feier ein Grußwort. Der NDR streamt den Gottesdienst live unter ndr.de/sh

Kurzentschlossene können sich am Sonnabend am Infocounter neben der Propsteikirche Herz-Jesu anmelden

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