In den zwei Krankenhäusern Lübecks (UKSH und Sana) gibt es die Krankenhausseelsorge. Ökumenisch aufgestellte Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen besuchen und begleiten Sie gern. Unser Angebot richtet sich an jede Person, unabhängig von einer religiösen Zugehörigkeit. Seelsorge verstehen wir als Gelegenheit, Dinge anzusprechen, die Ihnen oder Ihrem Angehörigen auf dem Herzen liegen. Sollten Sie einen Besuch, eine Begleitung oder die Krankenkommunion wünschen, rufen Sie uns gern an. Auch den Wunsch nach Krankensalbung geben wir gern an einen Priester weiter. Bitte sprechen Sie auch auf den Anrufbeantworter, da wir oft am Patientenbett sind und nicht im Büro.

Kontakt
Petra Fiebelmann
UKSH-Krankenhausseelsorge
Telefon 0451 500-14022
Mobil 0163 24 87 747
Neues Logo der Krankenhausseelsorge
Seit Juni 2026 gibt es ein neues, bundesweit einheitliches Logo der ökumenischen Krankenhausseelsorge. Es wurde gemeinsam von Evangelischer Kirche in Deutschland und Deutscher Bischofskonferenz entwickelt und steht für die enge Zusammenarbeit beider Kirchen.

Das Logo nimmt bewusst die Brüche und Kanten im Leben in den Blick und verbindet sie mit der christlichen Hoffnung auf Heilung und Ganz-Werden. Links ist ein angedeutetes, spiegelverkehrtes „K“ für krank beziehungsweise Krankenhaus zu erkennen, rechts ein rundes „S“ für Seele beziehungsweise Seelsorge. In der Mitte verbindet ein Kreuz beide Elemente als Zeichen für Christus, der Menschen auf ihrem Weg begleitet.
Das Zeichen steht bundesweit für beauftragtes und qualifiziertes Personal in der Krankenhausseelsorge. Für Erkrankte und Angehörige kann es ein Hinweis sein: Hier ist jemand, der Zeit hat, zuhört, begleitet und im Glauben stärkt – im Gespräch, im Gebet oder einfach im Dasein.
Neuer Altar für den „Raum der Stille“ im UKSH
Seit Mitte Juni bereichert nun auch ein neuer Altar den Raum, verwirklicht vom Hamburger Künstler und Schreiner Markus Rehwald. Der Entwurf entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Team der ökumenischen Klinikseelsorge mit Petra Fiebelmann (kath.), Anne Wehrmann-Kutsche (ev.) und Cordula Zimmer-Kirchhoff (ev.)), sowie den beiden Künstlern und dem damaligen Projektleiter Pastor Jochen Schulz (Leitung Werke und Dienste (ev.), der sich inzwischen im Ruhestand befindet.

Gerundet und ohne Kanten, in hellem Ahornholz Wärme ausstrahlend, schmiegt sich der Altar harmonisch in die Rundung der Rückwand ein. Er ist präsent, ohne aufdringlich zu sein. Und doch lädt er förmlich dazu ein, an ihn heranzutreten und ihn zu berühren. Ein Altar, der Nähe und Berührung zulässt, der sich in eine Menschenhand einschmiegt und Vertrauen schenkt. Unbewusst regt er zu einem Zwiegespräch an, bei dem keine Worte mehr notwendig sind. Er ist, sozusagen, ein Schmeichelstein für die Seele.
