Kita St. Bonifatius

Die Kindertagesstätte St. Bonifatius wurde 1959 gegründet und befindet sich seit Februar 1997 in der Friedenstraße 103a im Lübecker Stadtteil St. Lorenz – Nord.

Innengestaltung

Für die pädagogische Arbeit stehen ca. 500 m² im Hauptteil des Gebäudes zur Verfügung. Dieser wurde im Jahr 2011 aufgrund der Erweiterung zum Familienzentrum um noch einmal ca. 220 m² vergrößert. Jede Gruppe verfügt über zwei Räume. Gemeinsam genutzt werden ein Turnraum, eine große Eingangshalle, ein Werkraum, ein Waschraum und die Küche. Jede Gruppe verfügt über einen eigenen Ausgang in den Garten.

Außengestaltung

Unser im Jahr 2009 komplett neu gestaltetes Außengelände ist weitläufig mit viel Platz zum Laufen, Fahrzeug fahren, Klettern, Schaukeln, Bauen, Experimentieren…

2020 wurde auch der Außenbereich für die Kinder der Krippengruppe verändert und lädt nun zum Aufenthalt, dem Umgang mit vielen natürlichen Materialien und zur Bewegung ein.

Betreuungsformen

Wir bieten folgende Betreuungsformen an:
halbtags (5,0 Std.) für 3-6jährige Kinder
¾ tags (6,0 Std.) für 3-6jährige und für unter 3 jährige Kinder
ganztags (8,1 Std.) für 3-6jährige und für unter 3 jährige Kinder

Bei der Vergabe der Plätze unserer Kindertagesstätte berücksichtigen wir, ob bereits Geschwisterkinder unsere Einrichtung besuchen oder besucht haben. Wir achten auf ein ausgewogenes Verhältnis in Bezug auf Alter und Geschlecht der Kinder in den jeweiligen Gruppen. Wir sortieren nach Anmeldedatum, wobei auch besondere Lebensumstände von Familien ein Kriterium sind. Als katholische Einrichtung ist es uns außerdem wichtig Familien eine konfessionell adäquat ausgerichtete Begleitung zu bieten.

Öffnungszeiten

Montags bis Donnerstags
07:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Freitags
07:00 bis 15:30 Uhr

Kontakt

Sabine Kricheldorff, Leiterin
Friedenstr. 103a
23554 Lübeck
Fon 0451 41706
Fax 0451 317 8490
kita-st.bonifatius@katholische-pfarrei-luebeck.de

Inhaltliche Arbeit

Die Kita St. Bonifatius orientiert sich an den Grundpfeilern des Bildungsauftrags. Hieraus ergeben sich folgende pädagogische Schwerpunkte:

Die Themen der Kinder werden erkannt. Da wir wissen, dass das Interesse an Dingen und Themen wesentlich höher ist, wenn uns etwas interessiert, fördern wir dies, indem wir die Themen der Kinder aufnehmen und uns mit ihnen beschäftigen. Dazu gestalten wir das Lebensumfeld in unserer Kita so, dass die Kinder ihren Themen mit unserer Unterstützung auch wirklich nachgehen können.

Wir begleiten die Kinder auf der Suche nach Antworten, d.h. wir überlegen mit den Kindern gemeinsam, wie sie Dinge tun können, wo sie sich Hilfe holen können, wenn sie etwas nicht wissen. Hierdurch befähigen wir die Kinder zur Selbstständigkeit.

Anerkennung und Wertschätzung sind Voraussetzung für einen fairen und respektvollen Umgang miteinander. Wenn Kinder das frühzeitig erleben, wird es ihre Erfahrungen im sozialen Umgang miteinander beeinflussen und sich auch im späteren Leben z.B. in Beziehungen, in der Zusammenarbeit in einem Team oder im Austragen von Konflikten spiegeln.
Kinder brauchen für ihre Entwicklung und Selbstbildung, Bestätigung.
Sie ist Motivation, um sich immer wieder neuen Dingen / Herausforderungen zu stellen.
Kinder werden bei uns in allem, was sie tun oder sagen, ernst genommen. Wir erkennen sowohl ihre Persönlichkeit als auch ihre Leistungen an.

Bewegung: wir bieten den Kindern eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, die im alltäglichen Umfeld immer mehr eingeschränkt sind. Durch die Bewegung entstehen Verknüpfungen im Gehirn, die verantwortlich sind für Konzentration und Denkvermögen und somit unabdingbar für jedes Lernen sind.

Phantasie und Kreativität werden bei uns nicht nur im gestalterischen Bereich angesiedelt.  Wir machen Kindern Mut, ihre Gedanken und Ideen zu äußern und geben ihnen damit die Möglichkeit mitzubestimmen (Partizipation). Dies befähigt die Kinder auch langfristig mit schwierigen Situationen phantasievoll und kreativ umzugehen, statt sich als handlungsunfähig zu erleben.

Christliche Erziehung ist für uns als katholische Einrichtung ein Schwerpunkt des gemeinsamen Lebens. Wir vermitteln bei der Vorbereitung und Feier der kirchlichen Feste traditionelle Gestaltungsformen, aber auch die tiefere Bedeutung der Festinhalte für ein gelingendes Leben. Der Glaube als Lebenshilfe wird im täglichen Miteinander praktiziert. Als Hilfe und Stütze in schwierigen Situationen, aber auch als bewusstes Erkennen, Freude und Dankbarkeit für die kleinen Dinge.

Rolle der Erzieherin / des Erziehers hierbei ist es als „Begleiter:in“ eine Umgebung zu schaffen, die zur Auseinandersetzung mit der Umwelt anregt. Hierbei werden die selbst gesteuerten und organisierten Lern- und Erfahrungsprozesse mit angeleiteten und strukturierten Impulsen ausbalanciert.

Über die enge Zusammenarbeit das eigene Kind betreffend hinaus spielen Kindertagesstätten für die ganze Familie eine immer größer werdende Rolle. Sie werden von Eltern zunehmend als Anlaufstellen für Schwierigkeiten in diversen Lebenslagen genutzt, da sie hier Vertrauenspersonen finden, die professionelle Begleitung leisten können.

Familienzentrum St. Bonifatius

Da wir uns schon seit vielen Jahren als Ansprechpartner verstanden, die es Eltern ermöglichen sich zu treffen und sich auch gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen, nutzten wir im Jahr 2010 die Gelegenheit eines der ersten 12 Familienzentren zu werden, die in Lübeck gegründet wurden.

Wir geben Hilfestellungen bei Fragen und Problemen und koordinieren bei Bedarf das Hinzuziehen weiterführender Beratungsstellen.

Neben den klassischen Aufgaben von Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in einer Kindertagesstätte begleiten wir in unserem Familienzentrum die ganze Familie.

Wir wollen

  • Müttern und Vätern Zeit und Raum für Austausch und Begegnung bieten
  • In allen Fragen rund um Familie beraten und unterstützen
  • Orientierungshilfe bei Unsicherheiten in der Familie geben
  • Erzieherische Fähigkeiten ausbauen helfen
  • Bei Kontakten zu anderen Beratungsstellen begleiten und Tipps geben
  • Die Integration für und von Migrantenfamilien unterstützen helfen
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern
  • Über Angebote aus der ganzen Stadt informieren
  • Schon während der Schwangerschaft Ansprechpartner für neue Familien sein