Ein Leib, ein Geist, eine gemeinsame Hoffnung – Taizégebet in St. Bonifatius am 29. Juni

Foto: Jim Wanderscheidt [Pfarrbriefservice.de]

Wer den Namen Christi trägt und an Christus glaubt, führt sein Leben nicht mehr nur auf sich selbst, seine Gemeinde oder Pfarrei hin, sondern auf die Gemeinschaft mit Jesus Christus. So bilden wir alle, die an Christus glauben, einen einzigen Leib mit vielen verschiedenen Gliedern in Christus (Einheit in Vielfalt). Diese Wirklichkeit bleibt jedoch verborgen, wenn Kirche lediglich als Institution betrachtet wird, die eine Dienstleistung anbietet. Die Gemeinschaft der Gläubigen hängt von der Gegenwart des Heiligen Geistes in jedem Einzelnen von uns zu jeder Zeit und an jedem Ort ab. Schließlich leben wir auch auf eine gemeinsame Hoffnung hin.

Unser meditatives Taizégebet am 29. Juni um 19:00 Uhr in St. Bonifatius lädt ein, für sich selbst in aller Ruhe nachzudenken, ob der eigene Kompass noch auf den Kurs „Leben in und Verwirklichung von christlicher Gemeinschaft“ eingestellt ist oder einer Korrektur benötigt.

WE CARE FOR U!KRAINE – Neue Hilfsaktion

Als Erzbistum Hamburg möchten wir gemeinsam mit der Caritas im Norden Hilfspakete in die Ukraine verschicken. Aus den Bistümern Kolomyja und Sambir-Drohobytsch hat uns ein Hilferuf erreicht. Entstanden ist daraufhin die Aktion „WE CARE FOR U!KRAINE“, in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Menschen aus den Pfarreien, Schulen, Kitas und anderen Orten kirchlichen Lebens beteiligen, um den Binnenflüchtlingen zu helfen.

Wir werden Kartons bereitstellen, die bei Ihnen vor Ort von Einzelnen, Familien oder Gruppen abgeholt und gepackt werden sollen. Die dazugehörige Packliste finden Sie im Aktions-Flyer, den Sie zusammen mit den Paketen in gedruckter Form erhalten.

Die Pakete sollen an zentralen Sammelorten abgegeben werden, die ab dem 1. Juni 2022 auf der Internetseite www.erzbistum-hamburg.de/Ukraine zu finden sein werden. Abgabezeitraum: Juni 2022. Die Pakete werden dann in die Ukraine zu den Menschen in den Bistümern Kolomyia und Sambir-Drohobytsch gebracht. Dorthin gibt es bereits gute Kontakte seitens des Erzbistums bzw. der Caritas.