Krankheit / Krankenhausseelsorge / Pflege

Wenn einer von euch krank ist, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich.
(Jakobusbrief Kapitel 5, Vers 13)

Das Wort ‚krank’ hat seine sprachlichen Wurzeln in dem Wort ‚Kringel’. „Sich krümmen vor Schmerzen“ ist eine, leider nur zu wahre Redewendung.
Kirche kümmert sich um Kranke. Die Schwierigkeit ist vielfach nur: Wie erfährt die Gemeinde, dass jemand krank ist?

Rufen Sie Ihre zuständige Gemeinde an und scheuen Sie sich nicht, eine Nachricht, Ihren Wunsch, Ihre Bitte auf Band zu sprechen.
  

Wenn einer Ihrer Angehörigen (oder Sie selbst) in einem Krankenhaus stationär behandelt wird, geben Sie bitte schon bei der Aufnahme die Konfession der betreffenden Person an und wenden Sie sich an die jeweilige Krankenhausseelsorge.


Wenn Sie Fragen zu häuslicher Pflege oder Selbsthilfegruppen (insbesondere bei Tumorerkrankungen) haben, melden Sie sich dem Caritasverband Lübeck, Fegefeuer 2, 23552 Lübeck. Tel.: 0451 - 79946-1.
 

Vater im Himmel, es will mir noch nicht gelingen, diese Krankheit anzunehmen. Ungeduldig warte ich darauf, wieder gesund zu werden. Hilf mir, dass ich zur Ruhe komme. Vielleicht ist diese Zeit ganz heilsam für mich. Ich kann mich wieder auf dich besinnen und fragen, was du mit mir vorhast. Zeig mir, was ich in meinem Leben ändern, was ich geduldiger und liebevoller tragen soll. Zeige mir auch den Unfrieden meines eigenen Herzens und hilf mir, ihn zu überwinden. Gib mir deinen Frieden. Lass mich wieder Hoffnung haben und durch meine Hoffnung anderen Mut machen.
(Gotteslob Nr. 10, 3)