Wiedereintritt

Wenn ein katholischer Christ die Gemeinschaft der katholischen Kirche verlassen hat, so ist das keine unumkehrbare Entscheidung.
Der Grund für den Wunsch nach einer Rückkehr in die Kirche kann so vielfältig sein, wie der Grund zum Austritt.

Die Wiedereingliederung in die Glaubensgemeinschaft der Kirche ist immer möglich, wenn ein ehrliches und ernsthaftes Interesse daran besteht.
Der Weg führt immer über einen hauptamtlichen katholischen Seelsorger oder Seelsorgerin (in der Regel der Pfarrer oder der Kaplan, ggfs, auch Gemeindereferentin, Gemeindereferent, Pastoralreferent oder andere pastorale MitarbeiterInnen). Diese/r sollte derjenigen Pfarrei zugeordnet sein, der Sie später angehören wollen. Es muss dies aber nicht unbedingt die Gemeinde des Wohnortes sein.

Informationen erhalten Sie in jedem Gemeindebüro oder auf der Homepage "katholisch werden ".

 

Übertritt von einer anderen Konfession zur katholischen Kirche (Konversion)

Auch um von einer anderen christlichen Kirche in die katholische Kirche überzutreten ( zu konvertieren) , führt der Weg über einen hauptamtlichen katholischen Seelsorger oder Seelsorgerin (in der Regel der Pfarrer oder der Kaplan, ggfs, auch Gemeindereferentin, Gemeindereferent, Pastoralreferent oder andere pastorale MitarbeiterInnen). Diese/r sollte derjenigen Pfarrei zugeordnet sein, der Sie später angehören wollen. Es muss dies aber nicht unbedingt die Gemeinde des Wohnortes sein.

 

Erwachsenentaufe

 Wer sich als Erwachsener Taufen lassen möchte, trifft damit eine Lebensentscheidung. Dem entsprechend wird er sich auf diesen Schritt sorgfältig und ausführlich vorbereiten, und sich hierzu nicht nur Wissen, sondern vor allem auch Erfahrungen im Glauben und in der Glaubensgemeinschaft über einen längeren Zeitraum aneignen.
Diesen Weg nennt die Kirche "Katechumenat". Er wird sinnvollerweise in einer Gruppe mit anderen auf dem gleichen Weg gegangen. Dies kann mehrere Monate bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen.

Auch hierfür ist zuerst der direkte Kontakt zu einem katholischen Seelsorger notwendig.
 Mit diesem wird dann der jeweilige weitere Weg des Katechumenates besprochen.

Informationen hierzu finden Sie auch bei der katholischen Glaubensinformation Hamburg.

 

Erwachsenenfirmung

Üblicherweise empfangen katholische Christen im Alter von ca. 16 Jahren das Sakrament der Firmung (in einigen Gegenden auch früher oder später). Darunter versteht die Kirche die "Segnung und Besiegelung mit dem Heiligen Geist" welche als "letzter Akt" die meist im Säuglingsalter empfangene Taufe mit einem bewussten und ausdrücklichen Bekenntnis zum Glauben "vollendet".
Dieses Sakrament spendet in aller Regel ein Bischof.
Um auf den Empfang des Sakramentes vorzubereiten, werden die Jugendlichen üblicherweise dopeljahrgangsweise eingeladen .

Häufig kommt es vor, dass katholisch getaufte Christen dieses Sakrament aus verschiedenen Gründen nicht bereits im Jugendalter empfangen haben. Da es kein vorgeschriebenes Alter für den Empfang des Sakramentes gibt, ist es selbstverständlich möglich, dieses auch als Erwachsener zu empfangen.

Hierzu wenden sich Interessierte an einen Seelsorger (-in) einer katholischen Pfarrei. oder die MitarbeiterInnen des Erzbistums Hamburg. Mit diesen wird der Weg der Vorbereitung auf den Empfang des Sakramentes und der Rahmen des Empfanges des Sakramentes besprochen. Die Firm-Vorbereitung kann ggfs. auch im Rahmen eines Glaubenskurses stattfinden.
Jedes Jahr zu Pfingsten findet eine feierliche Erwachsenenfirmung mit dem Erzbischof im Hamburger Mariendom statt.

 

Weitere Informationen: katholisch-werden.de